In Würde altern

gesund SEIN bis ins hohe Alter

11.-20. Nov 2022

Online Homöopathie Kongress

Inga Maria Stalljann

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Inga Maria Stalljann
Würdevolles Sterben - Homöopathie bis zum Schluss
Umgang mit dem Tod: Sorge und Vorsorge in Heilberufen für Therapeuten und Mitarbeiter.
Homöopathische Mittelfindung bei älteren Menschen und schwerer Medikation.
Anzeichen des Todesprozesses.
Die mentalen Phasen bei schweren Diagnosen.
Was soll auf deinem Grabstein stehen?
Wie viel Zeit haben wir noch? Ein intensiver Vortrag, der uns durch die Stufen des Sterbens begleitet und nachdenken lässt, was wir noch vom Rest unseres Erden Daseins möchten.
Ungelöste Konflikte und die Behinderung des Sterbeprozesses.
Nahtoderfahrungen.
Tipp: Ein Interview, das uns wichtige Impulse zum Sterbeprozess gibt, und dabei auch die Begleiter mit einbezieht.

3-jährige Heilpraktiker Ausbildung in Lübeck
3-jährige Homöopathie Ausbildung an der Clemens-von-Bönninghausen-Akademie in Wolfsburg
Seit 1991 in eigener Praxis tätig
Seit 1996 Beginn der geriatrisch homöopathischen Arbeit im Pflegeheim
1997-2006 Mitbegründerin und Dozentin an der Similia Homöopathieschule in Hamburg
2004 SHZ Zertifizierung
Dozentin für das Thema „die Homöopathie in der Geriatrie“ in Deutschland und der Schweiz
mit den Schwerpunkten „geriatrische Anamnese“, „Demenz“ und“ Sterbebegleitung“.
Fachartikel zu o.g. Themen u.a. in der Homöopathie Konkret.
DVD „Akute palliative Behandlung in Alten- und Pflegeheimen. Möglichkeiten homöopathischer Begleitung“ Verlag „Homöopathie und Symbol“

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28 Kommentare

  • Margret

    wunderbar – ganz herzlichen Dank für das wertvolle Interview.
    Ich meine, das sollte Pflichtlektüre für ‚alle‘ sein.
    Vor vielen Jahren, noch als Anfängerin zu dem Thema Tod,
    kam das Buch:
    DEN TOD ERLEBEN von Marie D‘ Hennessel zu mir.
    Nun bin ich unendlich dankbar für Menschen wie Sie, Frau Stalljahn.

  • Renate Barbara

    Danke von Herzen für dieses mich tief berührende Gespräch über unser irdisches Ende, den Tod,
    liebe Inga Maria Stalljann, lieber Mathias, liebe Doris.
    Es tut mir einfach gut die Demut und die Würde in all euren Worten zu spüren. Ich bin mir selbst auch sehr dankbar, dass ich meine Eltern würdevoll bis zu ihrem Ende begleiten durfte. Welch ein Frieden ruht in mir.
    In tiefer Dankbarkeit an euch, Renate Barbara

    • Doris

      Danke, liebe Barbara,
      für deine Worte.
      Herzlich
      Doris

  • Markus

    Vielen vielen Dank. Diese Klarheit und Offenheit hat mich tief berührt.

  • carmen

    danke, es schafft eine größere ruhe, sowohl in mir selbst, für mich, als auch im erleben mit anderen……..freundlich carmen

  • Sabine H.

    Sehr guter und verständlicher Vortrag voller Menschlichkeit und Ehrlichkeit.

    Vielen Dank an euch liebe Menschen, dass ich diesen Vortrag erleben durfte.

  • Magdalena

    Kanadische Akademie für Homöopathie
    Hier ist ein interessanter Fall (Ant-t) aus den Akten von Dr. Henry Guernsey MD. Guernsey war ein außergewöhnlich guter Homöopath – und ein Kollege von Dr. Lippe.
    „Der folgende Fall von Krupp kam kürzlich in meine Behandlung. Aus der Krankengeschichte ging hervor, dass der Anfall schon seit mehreren Tagen auftrat und sich jede Nacht verschlimmerte, bis ich schließlich gerufen wurde. Das Kind war drei Jahre alt. Ich fand es nach Luft schnappend und ganz aufrecht sitzend vor, da es in dieser Position am besten atmen konnte. Der Puls war 130; es hatte Tag und Nacht sehr großen Durst und wollte oft trinken, aber immer nur wenig. Der Husten hatte einen schrecklich heiseren und kruppigen Klang, aber unterhalb des Kehlkopfes und anscheinend an der Verzweigung der Bronchien war bei jedem Husten ein Geräusch zu hören, als ob sich dort eine Tasse voll Schleim befände, und doch gab es keinen Auswurf. Der Kopf wurde heiß, und bei jedem Hustenanfall brach der Schweiß aus.
    Der eigentümliche Durst in diesem Fall deutet sowohl auf Antimonium tartaricum als auch auf Arsenicum hin, und wenn die anderen Symptome mit denen des erstgenannten übereinstimmen, wie in diesem Fall, sollte dieses Mittel gewählt werden. Dieses Geräusch von einer Menge Schleim – eine Tasse voll – in der Luftröhre ist meiner Meinung nach ein untrügliches Indiz für die Anwendung von Tartar emetic bei Krupp, Lungenentzündung, Bronchitis usw.; und das Vorhandensein eines heißen und schwitzenden Kopfes während des Hustens verstärkt die Indikation.
    Ich gab Antimonium tartaricum 200 C in Wasser und ordnete an, alle zwei Stunden einen Teelöffel zu geben, bis Linderung eintrat, und dann in größeren Abständen. Dem Kind ging es zunächst und bald besser, dann wurde es krank und schwach und erbrach, dann erholte es sich und brach schließlich nach etwa sechsunddreißig Stunden mit einem feinen Bläschenausschlag aus und war nach einigen Tagen wieder völlig gesund. Ich betrachtete diesen Fall als einen sehr ernsten und bin der Meinung, dass, wenn die Medizin nicht so häufig wiederholt worden wäre, dem Kind viel Leid erspart geblieben wäre und es eine schnellere Genesung erfahren hätte.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

  • Rosemarie

    Auf solche Informationen habe ich schon lange gewartet. Ich begleite gerade meine 87 jährige Mutter auf ihrem Weg, der von Demenz bzw Alzheimer gekennzeichnet ist. Das Einzige, was sie noch mit Sicherheit seit ca sechs Jahren weiß, ist, das sie sterben will. Sie kann nicht. Ich denke, ich kann auf jeden Fall besser mit dieser Situation umgehen, obwohl ich immer noch nicht weiß,was sie hindert zu gehen.

  • Eine wunderbares Interview. Zur Eingangsfrage: ich hatte das Glück 1978, kurz vor dem Abitur meine Großmutter beim Sterben begleiten zu können und auch zu sehen, wie sie zeitweise „die Welten gewechselt“ hat und mir auch erzählt hat, welche geliebten Menschen sie bereits in der jenseitigen Welt erwarten. Beim Pflegepraktikum vor Beginn des Medizinstudiums sind bereits in der ersten Woche auf meiner Station 4 ältere Patientinnen verstorben, die ich dann auch zusammen mit einer Krankenschwester gewaschen und in die Leichenhalle der Kapelle gebracht habe. Das hat es mir später leicht gemacht, mich als Ärztin in Nachtdiensten zu Sterbenden ans Bett zu setzen, die Hand zu halten und Gespräche mit den Sterbenden und den Angehörigen zu führen, sowohl auf Normalstationen als auch auf der Intensivstation. Ich habe auch immer noch die geistige Präsenz der gerade Verstorbenen spüren zu können. Überfordert oder überwältigt gefühlt habe ich mich allerdings nach vergeblichen Reanimationen von jüngeren Menschen bei Rettungseinsätzen, die quasi durch schwere Unfälle oder kriminelle Gewalt unvorbereitet aus dem Leben gerissen wurden. Die Bilder haben mich nach Notarzteinsätzen noch tagelang oder sogar wochenlang verfolgt und ich konnte mit niemandem darüber sprechen. In der Notfallambulanz des Krankenhauses wurde nach fehlgeschlagenen Rettungseinsätze der Schock beim Team Notarzt – Rettungssanitäter ganz pragmatisch gehandhabt: mit einem kleinen Glas Schnaps gegen den Schrecken und ein paar Keksen, denn man musste ja weiterhin einsatzfähig bleiben…

  • Herzlichen Dank für diesen empathischen und authentischen Vortrag. Ich halte diese Art der Wegbegleitung als den Weg mit Würde und Selbstbestimmtheit gehen zu dürfen. Ich habe eine Heilpraktiker-Praxis in einem Wohnstift und mache ähnliche Erfahrungen. Bisher waren auch die Ärzte mit auf diesen Weg. Es wird sich noch einiges positiv verändern in den nächsten Jahren.. Leben und verändern wir jetzt schon darauf hin!!

  • Carole

    Fantastisches Interview!
    Ich habe als sehr junger Mensch meine Mutter in den Tod begleitet, jetzt bin ich bei meinem Mann, mit mehr Erfahrung und Wissen, aber das Wesentliche bleibt: den Geliebten Menschen die Würde zu gönnen und ermöglichen.
    Vielen Dank für diese wunderbare Stunde, die mich darin bestätigt hat.

  • Rosemarie

    Vielen Dank für dieses unterstützende, berührende, wertschätzende Interview! Ich wünsche mir, dass es ganz viele hören. Vieles kannte ich, weil ich meine Mama auf die andere Seite begleitet habe. Dafür bin ich sehr dankbar! Alles Gute und herzliche Grüße Rosemarie

  • Mary

    Ein wunderbarer Beitrag, herzlichen Dank. Leider ist die Klangqualität schlecht (Hall, Echo), so dass das Anhören anstrengend war.
    Die anderen Interviews von heute haben dieses Problem nicht.

  • Gerlinde

    Liebes Team, danke für diesen wunderbaren, bereichernden Vortrag.
    Könntet Ihr bitte die genannten Mittel auflisten und die Potenzen dazu?
    Danke!

    • Manfred S.

      hallo Gerlinde, Inga empfahl antimonium tartaricum, arsenicum album, opium, aconitum und natrium muriaticum.
      eine c30 ist meistens passend. c200 kann auch mal stimmen.

  • Gabi Dorner

    Ein sehr wichtiges und berührendes Interview. Ich kann nach mehr als 35 Jahre Sterbebegleitung privat und in der Pflege jeden einzelnen Punkt bestätigen. Der Tod ist in unserer heutigen Gesellschaft einfach nicht vorhanden und man stellt sich den Tod viel einfacher vor – so wie im TV suggeriert wird. Der Tod ist für alle Beteiligte ein Prozess und wird an keinem spurlos vorbeigehen….
    Ich hatte eine sehr gute Lehrerin und Begleiterin in meiner Krankenpflegeausbildung – eine alte und sehr erfahrene Nonne. Bei jeder Sterbebegleitung bin ich ihr zutiefst dankbar und verbunden.

  • Dorothea

    Als Palliativbeauftragte in einem Pflegeheim habe ich natürlich sehr aufmerksam zugehört.Das mit dem Thema essen möchte ich nochmal aufgreifen:auch wenn ein alter Mensch nicht mehr essen möchte biete ich ihm immer Geschmackserlebnisse an z.B.indem ich,je nach bevorzugter Geschmacksrichtung,etwas Streichwurst oder Schokocreme am Gaumen appliziere.Das ist dann gleichzeitig Mundpflege und auch ein Pfeiler von Lebensqualität bis zuletzt.
    Ansonsten wurde Alles gestreift was wichtig ist und hat mir gut gefallen.

  • Elisabeth

    Ganz herzlichen Dank für diese wertvollen Beiträge!!
    Eine Bereicherung für jeden Menschen !!

  • Liebe Frau Stalljann,
    Vielen Dank für dieses bewegende Interview!
    Ich schätze Ihre Arbeit schon lange und kann Vieles von Ihren Erfahrungen auch bei der Sterbebegleitung bei Tieren einsetzen! Danke für Ihre großartige Arbeit und das Teilen mit uns! Gehe dann man Maßband besorgen!
    Alles Gute!

  • Christine

    Ein so wichtiges Thema – leider für mich zu spät und mir ist durch dieses unglaublich schöne Interview erst bewusst geworden, dass ich mich intensiver mit der Thematik auseinandersetzen muss.
    Obwohl ich alle möglichen Fachkräfte befragt habe… meine Mutter ist 105 Jahre alt geworden und wollte bereits mit 95 nicht mehr leben. Natürlich habe ich ihr immer gut zugeredet, da sie keinerlei Erkrankungen hatte und ich wie ein Schießhund aufgepasst habe, dass ihr auch nichts in der WG, wo sie zum Schluss wohnte, gegeben wurde. Sie lehnte alles ab, was ihr noch Freude oder Erleichterung in ihrer Wohnung bereitet hätte – nur über unsere Besuche war sie erfreut, später mehr über meinen Mann als über mich – ich war mit der Situation letztlich überfordert.
    Dennoch bin ich gottfroh, dass ihr diese jetzige Zeit erspart geblieben ist.
    Mir selbst ist ein unglaublicher Trost durch das Buch und die Videos von Prof. Dr. med. Oliver Lazar zuteil geworden, der Tod ist nicht das Ende…

  • Evelin

    Dieses Interview von Euch hat mich tief bewegt, und ich bedanke mich für das teilen der Erfahrungen von Frau
    Stalljann, und für Ihr großes Einfühlungsvermögen bei der
    Begleitung von sterbenden Menschen. Es gibt mir die Kraft, in Zukunft noch aufmerksamer im Umgang mit
    Kranken und Sterbenden umgehen zu können.
    Liebe Grüße von Evelin.

  • Agnes

    Leider kein Ton

  • Petra

    Vielen herzlichen Dank für dieses ergreifende und unglaublich informative Interview,

    Auch ich war tief bewegt und sehe abermals die vielen Paralellitäten mit Kulturen, die sich mit dem Tod auseinandergesetzt haben, wie z.B. eine Löffelliste machen (amerik. Bucketlist), was will ich noch machen, bevor ich sterbe oder die Todeshütte praktizieren (sich vorstellen es wäre der letzte Abend meines Lebens, welche Menschen in meinem Leben hatten Bedeutung und lade sie nacheinander ein, um zu schauen, was sie mir sagen wollen und dann ich Dankesworte etc. finde.

    Nochmals tiefen Dank an Marjann und Orgateam

  • Danke für dieses so feine, ehrliche und berührbarende Gespräch, und auch für die angesprochenen konkreten Mittel und Möglichkeiten die wir haben, bei aller Demut und Hingabe

  • Irene

    schade, schade, dass diees Interview nicht mehr verfügbar ist. es ist 9.17h. ich denke es geht von 10h bis zum nächsten Tag 10h.

  • D.Sch.

    kurz vor dem sterben wird das Kinn grau, wie ein graues Dreieck, das findet ein paar Sekunden oder Minuten vorher statt, vielen dank für dieses so wichtige und wundervolle interview und vielen dank für die so wichtige arbeit der Ärztin

  • Liebe Doris, Mathias und Gabi,
    Ich danke euch von Herzen für diesen wunderbaren Kongress, der so viele Fragen beantwortet und so viele
    Ängste von uns Zuhörern genommen hat. Ihr habt wieder eine fantastische Auswahl an Referenten motivieren können und unzählige wichtige Themen angesprochen, die uns älteren Semestern weiterhelfen und Mut machen. Alles Liebe und Gute euch!

  • Lioba

    Ja vielen Dank liebe Inga Maria für das Teilen Deiner Weisheit. Es war sehr „wohlig“ und berührend. Ich hatte teilweise Gänsehaut. Ich verneige mich vor Euch liebe Maria, Mathias u. Gabi, dass Ihr dieses Thema mit so viel Achtsamkeit, Empathie in die Welt bringt.

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